Exiltexte: Kunst, Macht, Erinnerung
Drei Autorinnen im Exil präsentieren Texte, die aus der literarischen Auseinandersetzung mit dem Schloss Schönhausen und seiner Geschichte in der Zeit des Nationalsozialismus hervorgegangen sind. Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen mit Exil und politischem Druck eröffnen sie eindringliche, persönliche Perspektiven auf Geschichte und künstlerische Freiheit. Die Autorinnen Tania Arcimovich (Belarus), Karima Shabrang (Afghanistan) und Fariba Vafi (Iran) lesen ihre Texte in der jeweiligen Originalsprache. Die Schauspielerin Melika Foroutan (Tatort, Die Kaiserin, City of Blood) liest die deutschen Übersetzungen, der Cellist Basilius Alawad begleitet den Abend musikalisch.
Im Anschluss an die Lesung sind alle Gäste herzlich zu einem Empfang eingeladen.
Die Veranstaltung ist inspiriert von den Formaten der Weiter-Schreiben-Interventionen, in denen sich Exil-Autor:innen in mehrsprachigen literarisch-performativen Interventionen mit künstlerischen Positionen und Aspekten von Ausstellungen in Berliner Kulturinstitutionen auseinandersetzen.
Ort:
Schloss Schönhausen
Tschaikowskistraße 1
13156 Berlin
Rollstuhlgeeignet. Keine Parkplätze.