Briefe an inhaftierte Journalisten: Solidarität aus Berlin
Mehr als 30 Journalistinnen und Journalisten sind derzeit in Aserbaidschan inhaftiert – inmitten eines beispiellosen Vorgehens gegen unabhängige Medien. „Briefe an inhaftierte Journalisten“ bringt einige ihrer Geschichten nach Berlin und lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, Solidarität in eine persönliche Geste zu verwandeln.
Die interaktive Ausstellung zeigt Porträts und kurze Biografien von rund zehn inhaftierten Journalistinnen und Journalisten aus verschiedenen unabhängigen Medien und journalistischen Zusammenhängen. Besucherinnen und Besucher können mehr über ihre Arbeit und ihre aktuelle Situation erfahren, eine Person auswählen und ihr einen persönlichen Solidaritätsbrief schreiben. Die Briefe können auf Aserbaidschanisch, Englisch, Deutsch, Russisch oder Türkisch verfasst werden. Wir werden geeignete Wege suchen, diese Botschaften an die Journalistinnen und Journalisten weiterzugeben und die Originalbriefe für sie aufzubewahren.
Für Journalistinnen und Journalisten, die weitgehend von der Öffentlichkeit isoliert sind, kann eine Nachricht von einem unbekannten Menschen eine wichtige Erinnerung daran sein, dass ihre Arbeit und ihre Situation nicht vergessen sind.
Die Ausstellung und die Briefaktion sind von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Um 12:00 Uhr findet eine kurze offizielle Eröffnung statt, bei der auf die Situation inhaftierter Journalistinnen und Journalisten in Aserbaidschan und die Bedeutung internationaler Solidarität aufmerksam gemacht wird.
Event-Sprache: Englisch. Briefe können auf Aserbaidschanisch, Englisch, Deutsch, Russisch oder Türkisch verfasst werden
Ort:
Publix
(Raum: Box)
Hermannstraße 90
12051 Berlin