Lesebühne: "Lesbische Selbstbehauptung in der DDR"
Auf der Grundlage von Texten, Interviews und Archivmaterial erzählt Dr. Teresa Tammer die eindrucksvolle Lebensgeschichte von Karin Dauenheimer. Als Theologin, Feministin, Lesbe und alleinerziehende Mutter entsprach sie nicht den Erwartungen von Staat und Gesellschaft. Sie schrieb für eine feministische Untergrundzeitschrift und organisierte Frauenfeste, die zum wesentlichen Impuls für die Entstehung einer DDR-weiten Lesbenbewegung wurden. Über Jahre hinweg war sie deshalb im Visier der Staatssicherheit.
10.11.2026, 18:30-20:00.
Veranstaltungsort:
Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie.
Haus 22, Ruschestraße 103, 10365 Berlin
Nicht barrierefrei.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. und mit freundlicher Unterstützung der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt.