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Mittwoch, 11. November 2026 – 18:30 – 20:30
Europäisches Haus

Dayton und die Folgen: Europas Friedensordnung am Westbalkan

Vor Ort
Diskussion

Mehr als drei Jahrzehnte nach dem Friedensabkommen von Dayton steht die europäische Nachkriegsordnung auf dem Westbalkan unter Druck wie lange nicht. Politische Spannungen, geopolitische Einflussnahme von außen und stockende Reformprozesse werfen die Frage auf, wie tragfähig die durch das Abkommen geschaffene Friedensordnung heute noch ist.

Was hat Dayton erreicht, wo liegen die Grenzen des Abkommens und welche Perspektiven eröffnen sich für Bosnien und Herzegowina und die gesamte Region? Welche Verantwortung tragen die Europäische Union und die deutsche Europapolitik für Frieden, Demokratie und Stabilität auf dem Westbalkan?

Im Mittelpunkt des Abends steht eine Keynote von Christian Schmidt, bis Juni 2026 Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina. Im Anschluss diskutiert er mit Botschafter Damir Arnaut und Dr. Niels von Redecker vom Auswärtigen Amt über die politischen Herausforderungen und europäischen Zukunftsperspektiven der Region.

Die Moderation übernimmt Dr. Dženeta Karabegović von der Universität Salzburg. Vertreter der Botschaften aus der Region bringen weitere Perspektiven in den Austausch mit dem Publikum ein.

Eröffnet wird die Veranstaltung von Barbara Gessler, Leiterin der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Berlin Freedom Week 2026 statt und lädt dazu ein, über die Zukunft der europäischen Friedensordnung und die Verantwortung Europas für den Westbalkan ins Gespräch zu kommen.

Eine Veranstaltung der Europäischen Akademie Berlin und der GSI Gustav-Stresemann-Stiftung im Europäischen Haus.

Format: Podiumsdiskussion mit Keynote und anschließendem Empfang

Einlass: Ab 18:00

Sprache: Deutsch mit Simultanverdolmetschung ins Englische

Ort:
Europäisches Haus
Unter den Linden 78
10117 Berlin