1989 als Auftrag. Verpasste Chancen? Neue Perspektiven.
Mit der Friedlichen Revolution im Herbst 1989 überwanden die Menschen in der DDR die SED-Diktatur. Mit der Wiedervereinigung 1990 starteten sie in die demokratischen Strukturen der Bundesrepublik. In den Umbruchsjahren debattierte v. a. die DDR-Bürgerrechtsbewegung über ihre Vorstellungen von Demokratie, Freiheit und Mitbestimmung. 1990 wurde ein Verfassungsentwurf vorgelegt. Eine breite Diskussion darüber fand weder in der DDR noch in der Bundesrepublik statt.
Haben wir 1989/90 einen Aufbruch verpasst, der demokratische Strukturen in Deutschland hätte erneuern, nachhaltig in der Bevölkerung verankern und somit stärken können?
Besteht ein Zusammenhang zur aktuell geäußerten Unzufriedenheit mit dem Funktionieren unseres politischen Systems?
Und wie können wir das Erbe der Friedlichen Revolution nutzbar machen, um den heutigen Gefahren für Demokratie und Freiheit zu begegnen?
Zusammen mit Expertinnen und Experten wollen wir über diese Fragen diskutieren.
Gäste:
Sabine Bergmann-Pohl, ehem. Präsidentin der ersten frei gewählten Volkskammer
Paulina Fröhlich, Senior Expert für Demokratie und Zusammenhalt bei der Bertelsmann Stiftung
Max Schneller (@maximal.demokratisch), politischer Aktivist
N. N.
Moderation: Dagmar Hovestädt
Eine Veranstaltung des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Kooperation mit dem Berlin Museum.
Veranstaltungsort:
Humboldt Forum, Berlin Raum, Saal 5, 1. OG. Schloßpl., 10178 Berlin.
Barrierefrei.